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Die Parkanlage steht unter staatlichem Denkmalschutz. Sie wurde in den Jahren 1820 - 1830 durch Peter Graf Marcolini – Feretti an der Stelle des früheren Teiches "Na Martinově popluží" und eines Feldes angelegt. Der Teich wurde zugeschüttet und das Gelände in einer Neigung gestaltet. Auf dem hierdurch erhaltenen Grundstück wurde ein Park im englischen Landschaftsstil angelegt. Zu finden sind hier unzählige Edelpflanz- und Holzarten. In dem linken oberen Parkmauereckbereich steht ein offener Empire-Pavillon als Ruhestelle, in dem rechten oberen Eckbereich dann künstliche Höhle (Grotta) mit Aussichtspunkt. Im unteren Parkbereich wurde eine Orangerie mit tropischen Pflanzen, Kakteen und Bonsai gebaut. Es wurde hier der älteste Bonsai-Baum Europas angebaut, welcher – nachdem die Orangerie (1948) abgerissen wurde – in den botanischen Garten in Liberec (Reichenberg) übersetzt worden ist. Im Jahre 1837 wurde ein Brunnen mit Nymphe-Statue in den Park vom Marktplatz versetzt.

Aus der Parkgeschichte

Nachdem der Graf Hynek Vitanovský aus Vlčkovice das Herrengut Kyšperk (Geiersberg) im Jahre 1650 erworben hatte, ließ er das ursprüngliche Kastell während seiner Regierungszeit zu einem frühbarocken Schloss umbauen und in seiner unmittelbaren Nähe eine Schlosskapelle, die heutige Kirche des hl. Wenzel, erbauen. Zu dieser Zeit entstand ebenfalls die Schlossterrasse mit Ausblick auf den Stadtteil „Podměstí“, zu der man direkt vom Schloss her über Sandsteintreppen mit Balustrade mit Kegelbrüstung gelangte. Die Parkanlage, die sich heutzutage auf einem geneigten Gelände hinter dem Schloss erstreckt, gab es zu der Zeit noch nicht. Unmittelbar nach dem Schloss, an der Stelle der heutigen Vitanovského-Straße, lag der Teich namens „Na Martinově popluží“ und danach erstreckten sich Ackerfelder der Geiersberger Untertanen. Die Obrigkeit hat diese Grundstücke mit den Untertanen ausgetauscht.

Die auf fünfeckigem Grundriss aufgebaute Barockkapelle des hl. Johannes von Nepomuk, die über dem Park hinaus ragt und durch einen Lindenbaumalle zugänglich ist, wurde in den Jahren 1734 bis 1736, zu der Regierungszeit des Hauses von Breda, erbaut.

Der Landschaftspark wurde in den Jahren 1820 bis 1830 durch Peter Graf Marcolini – Feretti errichtet. Der sächsische Adelige hat das Herrengut Kyšperk durch Heirat mit der Gräfin Maria Anna Cavriani im Jahre 1794 erworben. Zu seiner Regierungszeit hat die Stadt viele grundsätzliche Änderungen erlebt. Nach einem verheerenden Brand im Jahre 1824 wurde der ganze Marktplatz größtenteils aus Ziegeln und Mergel neu erbaut. Die der nördlichen und südlichen Seite des Marktplatzes entlang stehenden Häuser erhielten Laubengänge. Peter Graf Marcolini – Feretti setzte sich als erster für Ausbau neuer und Rekonstruktion der bestehenden Straßen ein. Sein Verdienst war, dass die Stadt in den Besitz eines Original-Schneeschlittens kam, mit dem Napoleon Bonaparte im Jahre 1812 aus Russland geflüchtet ist. Er hielt sich nämlich in Dresden bei dem sächsischen Staats- und Kabinettminister Camillo Graf Marcolini – Feretti, dem Peter´s Vater auf. In Dresden hat zu einem neuen Schlitten gewechselt und den alten Schlitten in Dresden gelassen. Peter Graf Marcolini – Feretti ließ ihn dann nach Kyšperk bringen.

Die Gartenanlage bestand ursprünglich aus drei Grundstückparzellen, auf denen u.a. Gemüse- und Blumengarten (später Gärtnerei) vorhanden war. Nach Peter´s Tod nahm sich der Fertigstellung der Parkanlage seine Tochter verh. Nimptsch an.

In der romantischen Zeit entstand im Schlosspark eine Empire-Gloriette und „Grotta“ mit Ausblickspunkt. Die Länge der in Mergelsohle durchbauten Strecke beträgt ca. 25 m. Der First besitzt ein Ziegelgewölbe. Die Grotta ist mit drei in die Landschaft zeigenden Fenstern abgeschlossen. Sie waren ursprünglich mit vielfarbigen Gläsern bestückt, die die Schönheit der umliegenden Landschaft weiter zu verstärken hatten. Oberhalb der Grotta liegt ein Aussichtspunkt mit Stahlgeländer und Bänken. Über dem vergitterten Grotta-Eingang steht eine Engelstatue mit abgeschlagenem Kopfteil. Zwischen dem Schloss und dem Park gibt es eine gewölbte Sandsteinblock-Brücke mit Geländer oben. Im zentralen Parkbereich stand eine Kegelbahn, die in der Sommerzeit häufig besucht wurde. Zu dieser Zeit wurde der Schlosshof zeitgeistgemäß mit Magnolien bepflanzt, die jedoch für die Umgebung nicht passend waren.

Am Parkrande wurde eine Orangerie erbaut, wo u.a. der europaweit älteste Bonsai-Baum angebaut worden war.

Auf dem Wenzels Platz standen zwei Brunnen. Weil der im unteren Teil des Markplatzes stehende Brunnen zu zerfallen drohte, wurde er 1937 auseinander genommen und im Park gegenüber dem Eingang vom Markplatz her, d.h. am Rande der zentralen Wiese, wieder aufgebaut. Die neu gewählte Baulage wurde später als unlogisch und ungünstig oft kritisiert.

Im Jahre 1941 wurde der Park vom starken Windsturm heimgesucht, welchem die meisten hochstämmigen Bäume zu Opfer fielen. In den 50er Jahren wurde die Parkanlage nur instand gehalten. Erst 1966 ließ der damalige Stadtnationalausschuss ein Renovierungsprojekt von „Zahradní architektura Hradec Králové“ („Gartenarchitektur Hradec Králové“) ausarbeiten. Der Projektleiter war Ladislav Zeman. Sein Aufsatz bestand aus drei Teilen – Iststand-Erkundung, Renovierung und Textteil. Sein Aufsatz ist in kommenden Jahren zur Unterlage für viele weitere Renovierungen geworden. Ladislav Zeman wies damals zum ersten Male auf den leidigen Umbau der Orangerie zum Klubraum Petr´s Jilemnický hin und schlug vor, den Tennis- und Kinderspielplatz im zentralen Parkbereich zu liquidieren. Sein Projekt wurde jedoch nicht umgesetzt.

Erst in den Jahren 1981 – 87 wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen und einige Zusatzarbeiten wie Entfernung von Anflugsgewächsen, Instandsetzung der Gehwege und Zaunanlage, teilweise Wiederherstellung der Gärtnerei, Instandsetzung der „Grotta“ und der Gloriette und Begrünung der Schlossterrasse durchgeführt. Auch der Kinderspielplatz wurde abgebaut.

In der ersten Hälfte der 90er Jahre wurde das umfassendste Projekt mit einer bis ins kleinste Detail gehenden Pflanzenstudie „Durch die Garten- und Landschaftsarchitektur Průhonice“ durch Ing. Drahoslav Šonský CSc., Prof. Ing. Jaroslav Machovec, CSc. und Ing. Jan Machovec erstellt.
 
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