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Der barocke Pfarrdom des hl. Wenzel ist das schönste Baudenkmal der Stadt. Er steht in der unmittelbaren Nähe des Schlosses, mit monumental breit und hoch angelegter Fassade zum Marktplatz zeigend. Die Kirche wurde durch Hynek Jetřích Vitanovský aus Vlčkovice in den Jahren 1680 bis 1685 erbaut. Sie wird mit einzigartigen Stuckaturen des italienischen Baumeisters Giovani Maderna geziert.

Kurze Kirchengeschichte ...

Der monumentale barocke Kirchenbau lockt mit seinem Aussehen und Fassadenzierungen zum Betreten der Innenräume. Vom Marktplatz her ist die Kirche durch fünf Türen zugänglich. Die drei mittleren Türen führen in den Dom selbst, die linke in die Sakristei und die rechte eben in die Brüder-Kapelle, deren Namen der durch Vitanovský im Jahre 1665 bei der Kirche in Orlice gestifteten Maria-Brüder-Unität entstammt. Das Domizil der Brüder-Unität wurde später nach Kyšperk (Geiersberg) versetzt. Zweistöckige Kapellenfassade mit Pilasterkapitälen gegliedert und mit Voluten abgeschlossen. Im oberen Fassadenbereich ist das Wappen des Gurtsherrn Graf Vitanovský eingesetzt – im rechten Wappenteil ist ein Pflugschar (Stammessymbol von Vitanovský), im linken Wappenteil der mit Goldenstern gekrönte böhmische Löwe dargestellt. Der letztere erhielt Vitanovský als Wappenzeichen im Jahre 1661 zum Anlass seiner Erhebung in den Adelsstand durch den Kaiser Leopold I. verliehen.

Um Gläubiger in ihren Meditationen von direkter Sonnenbestrahlung zu schützen, sind die Kirchenfenster im Sinne der Barockusancen so hoch wie möglich gesetzt. Die Kirchenbesucher sollen von jeglicher Profanität befreit werden. Die Innendekoration, vor allem die Gewölbeausbildung, fesselt das Augenmerk mit ihrer Schönheit und Vielfältigkeit. Sie beruht auf dem Gedanken, dass die ganze Welt und alle Wesen zu Lobpreis Gottes da sind. Am Schiffs- und Presbyteriumsgewölbe sind Gestalten der vier Evangelisten und vier Propheten, am Triumphbogen die Madonna verehrenden Engel und Wappenreliefe der Geiersberger Gutsbesitzer Graf H. J. Vitanovský (rechts) und Gräfin J. M. Vitanovská geb. Hrzánová von Harasov (links) und außerhalb des Triumphbogens Reliefe des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe und im Presbyterium dann Engel mit den Attributen der 4 Haupttugenden (Behutsamkeit Gerechtigkeit, Tapferkeit und Maßhaltung) dargestellt. Das Kapellenmobiliar ist beinahe einheitlich, im Rokoko-Stil aus den Jahren 1783 - 1786 vom Bildhauer Hynek Tomášek aus Jedlová (Mähren), vom Zimmerer J. J. Schofr aus Králíky (Grulich) und Veredler František Jeschk aus Litomyšl ausgeführt. Der Hauptaltar wird von Säulen mit lebensgroßen Statuen des hl. Adalbert und Prokop überragt. Das Hauptgemälde des Altars, „Tod des heiligen Wenzel“, kommt aus dem Jahre 1785 vom akademischen Maler Christian Sambach, dem Leiter der Wiener Malerakademie. Der Altaraufbau trägt die Abbildung der hlg. Ludmila vom unbekannten Verfasser aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Seitliche Altare aus dem Jahre 1786 sind mit Abbildungen der Heiligen Familie (epistelseitig) und des Heiligen Johann von Nepomuk (evangeliumsseitig) von dem hiesigen akademischen Maler Jan Umlauf bestückt. Sie wurden im Jahre 1894 anstelle der ursprünglichen, nach Vorlagen von Petr Brandl gemalten Gemälde von Antonín Regnard, installiert. Im Hauptschiff befinden sich auch weitere Nebenaltare der „Schmerzhaften Jungfrau Maria“ und „Ecce Homo“. Die Kanzel entstammt aus dem Jahre 1786 und trägt die Statue des hlg. Johann des Täufers. Das Bild „Gastmahl Christi in Emmaus mit den Jüngern“ im Kirchenschiff aus den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts ist wahrscheinlich das Werk von Antonín Regnard oder einem Brandl´s Schüler. Das Barockgemälde „Geburt Christi“ aus dem Jahre 1725 kommt nach einer Auffassung Antonín Regnard, nach der anderen Auffassung Jakub Kratochvíl zu und wurde im Jahre 1836 durch Josef Müller aus Žamberk und später (1879) durch Jan Umlauf restauriert. Barockes Taufbecken aus den 40er Jahren des 18. Jhd. mit vorgoldenem Deckelholzschnitt des hl. Johannes des Täufers aus der späteren Zeit.

Die Orgel wurde im Jahre 1774 in der Werkstatt von J. I. Strejsl aus Králíky (Grulich) gebaut, der Staffierung nahm sich 1796 František Janota aus Jaroměř (Jermer) an. Die barocken Originalpfeifen wurden im Jahre 1897 durch den Prager Orgel Šimon Petr erneuert, wodurch die Orgel jedoch an ihrem historischen Werk eingebüßt hat. Der damalige Kostenaufwand betrug 2.070 Gulden. Der Leidensweg Christi entstammt dem Jahre 1902 von der Fa. Müller (Innsbruck – Österreich), ist aus Terrakotta hergestellt und kostete 2.979 Kronen.

Rechtsseitig des Kapellenschiffes steht ein Empire-Denkmal der Theresia Gräfin Marcolini - Feretti aus dem Jahre 1834, an der Wand dann Gedenktafel mit einem Textinhalt, in dem die ehemalige Gutsbesitzerin Anna Gräfin Stubenberg an ihre in der Gruft in Častohostice bei Nové Syrovice (Mähren) bestatteten Eltern erinnert. Unter der Kapelle gibt es eine Krypta, in die Hynek Jetřich Graf Vitanovský aus Vlčkovice im Jahre 1681 als erster und Theresia Gräfin Nimptsch geb. Marcolini – Feretti als letzte im Jahre 1875 beerdigt wurde.

Am 1. April 1726 wurde über eine Verlegung der Pfarre von Lukavice nach Kyšperk (Geiersberg) beschlossen, die zu einer Pfarrkirche erklärt worden war. Am 15. Juni 1726, zum hlg. Veittage, wurde der Fronleichnam aus Lukavice durch den Pfarrer Jan Mlejnek, gebürtig aus Výprachtice nach Kyšperk gebracht, der zum ersten Geiersberger Pfarrer wurde.

Am 4. Dezember 1916, während des Ersten Weltkriegs, wurden zwei Kirchenglocken requiriert, um in Waffen umgegossen zu werden. Am vorigen Tage, dem ersten Adventsonntag von 16:00 bis 17:00 Uhr, erklang ihr Abschiedsgeläut. Die als Ersatz beschafften Glocken wurden am 7. April 1942 für die Zwecke des Zweiten Weltkrieges beschlagnahmt. Auch diese Glocken erlebten am Vorabend ihr Abschiedsgeläut.
Am 28. September 1924 wurde am Glockenturm eine Gedenktafel für den Schriftsteller und sog. „Nationalerwecker“ František Vladislav Hek, den Romanheld des Werkes „F. L. Věk“ von dem Meister Alois Jirásek, eingesetzt, welcher am 4. September 1847 in Kyšperk (Geiersberg) gestorben war.

In der Kirchenturmkuppel werden Gedenkurkunden aus den Jahren 1748, 1824, 1859 und 1934 aufbewahrt.

 
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