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Putování po historických městech Čech, Moravy a Slezska
  • 1292
    Die Ortschaft Kunčice wird (zusammen mit anderen Ortschaften) in der Schenkungsurkunde des Königs Václav (Wenzel) II. für das Zbraslaver Kloster zum ersten Male urkundlich erwähnt.
 
  • 1308
Die Burgen Kyšperk (Geiersberg) und Žampach gehen als Felsenanlagen der Raubritter während der unstabilen Regierungszeit des Königs Heinrichs von Kärnten in die Geschichte ein. Jeniš von Kyšperk und Petr von Žampach sowie Besitzer der Nachbarburgen veranstalten Plünderungszüge und Schindereien in dem benachbarten, im Besitz des Zbraslaver Klosters stehenden Landsberger Herrengut. Das Kloster wählt somit Bezahlung eines Lösegeldes in Höhe von 300 Pfund Silber, ein Jahreseinkommen des gesamten Herrenguts. 
  • 1361
Erste urkundliche Erwähnung über Kastell- und Landgutbesitzer von Orlice. Zu der Zeit gibt es in Orlice bereits eine Pfarre und eine Kirche, die auch die Ortschaft Mistrovice betreut.
  • 1415
Am 2. September haben Magnaten, Herren und Adelige dem Landtag des Königreichs Böhmen und der Markgrafschaft Mähren eine Beschwerde gegen den Feuertod von Johannes Hus beschlossen, die dem Konstanzer Konzil eingereicht wurde. Diesem Beschwerdebrief hat auch Mikuláš Žampach von Potštejn (Pottenstein), Herr von Kyšperk (Geiersberg), ihr Siegel angehängt.  
  • 1467
Nach der ersten Synode der tschechischen Brüder-Unität in Lhotka bei Rychnov wurde Pfarre der Brüder-Unität in Orlice errichtet. Aus dieser Zeit (1498 a 1497) sind in den Kirchen in Orlice und Kunčice ursprüngliche Turmglocken bis heute erhalten geblieben. 
  • 1513
    Die erste urkundliche Erwähnung über das Städtchen Kyšperk (Geiersberg).
 
  • 1546
Zdeněk Žampach, der Geiersdorfer Herr, hat seinen Untertanen das Heimfallrecht verlieh, „damit sie ihre Güter und ihr Eigentum beliebig verwalten und diese nach dem Tode auf ihre Kinder oder Verwandten vererben können“). 
  • 1554
    Entstehungsdatum der zweistöckigen Renaissance-Festung auf dem Stadtplatz.
 
  • 1565
Veräußerung des Orlice-Herrenguts. Burjan Strachota von Kralovice veräußert sein Herrengut an das Haus von Suda von Řeneč. 
  • 1576
    Stadtrathaus auf dem Stadtplatz erbaut (das heutige Haus Nr. 56).
 
  • 1577
    Der Stadt wurde eine Erlaubnis erteilt, Wochenmärkte und zwei Jahresmärkte zu veranstalten.
 
  • 1586
Erste Berichterstattung über die Amtsführung des Stadtmagistrats. Das Magistrat nahm gleichzeitig die Aufgabe eines Stadtgerichts wahr. An diesem Jahr wurde auch das erste Bluturteil vollzogen. 
  • 1614
    Erste Berichterstattung über die Stadtschuleinrichtung. Der Schulleiter Martin erhielt ein vierteljähriges Gehalt von 15 Groschen.
 
  • 1617
Die Gemeindenkonten enthalten Einträge über Einkommen aus dem Betrieb eines Scharfrichtergewerbes, worauf zurückzuführen ist, dass die Stadt ihren eigenen Scharfrichter hatte. Die Stadt besaß ein Wasserversorgungssystem und einen Holzbrunnen am Marktplatz. Die Wasserversorgung wurde jeweils von einem Schöffen beaufsichtigt, der hierfür eine Vergütung von einem Schock Groschen erhielt.  
  • 1628
    Errichtung eines Fasangeheges als einer der ersten derartigen Einrichtungen Böhmens.
 
  • 1629
Es wurde ein Mann wegen seiner Glaubensüberzeugung nach Stadtrecht vernommen, der zwei Stadtrechtsanwendungen (d.h. 2 Folgerungen) und Feuerfolter bestanden hat, ohne ein Eingeständnis zu machen. Die Stadtverwaltung hat danach den städtischen Scharfrichter für unzuständig erklärt und entlassen und Otto von Oppersdorf der Herr von Dub in Častolovice hat der Stadt Kyšperk (Geiersberg) seinen Scharfrichter geliehen.  
  • 1650
Die Gutsbesitzer von Orlice, Adam Mikuláš Vitanovský und seine Gemahlin Dorota Anna Sudová aus Řeneč, kaufen das Herrengut Kyšperk (Geiersberg) und die beiden Herrengüter werden auf Dauer zusammengeschlossen. 
  • 1660
"Gerechtigkeit" (Galgen) außerhalb der Stadt, am Wege nach Písečná errichtet. Erneuert 1679, 1691, 1707 und später. 
  • 1670
    Das Rathaus umgebaut, ein zweites Geschoss mit Turm und Turmuhr angebaut.
 
  • 1680
Das einstöckige Kastell zum zweistöckigen Schloss umgebaut. In diesem Jahr wurde gleichzeitig die Kirche des hl. Wenzel, zunächst als Schlosskapelle gedacht, die später (1726) die Aufgabe einer Pfarrkirche übernommen hat. Der gebürtige Zollbeamte Vilém Hotmar ließ die Kapelle der Mutter Gottes nach der Stadt am Wege nach Šedivec erbauen. 
  • 1680
Hynek Jetřich Vitanovský aus Vlčkovice gründete Handwerkerzünfte einschl. Siegel, Zunftbücher, Truhen und Fahnen. Es gab sechs Zünfte: Schneider, Schuhmacher, Weber, Metzger, Müller, wobei das letztere Handwerk Bäcker, Graupenmacher und Pfefferküchler eingeschlossen hat. 
  • 1682
Auf Befehl des Grafen Hynek Jetřich Vitanovský wurde ein Spital für 10 alte Armen gebaut (an der Stelle der heutigen Haus Nr. 42). 
  • 1685
    Fundamente der Kirche der hl. Katharina in Kunčice erbaut.
 
  • 1689
Die Obrigkeit errichtet in Kunčice die Meierei namens „Ovčín“, die 1791 aufgehoben, in Grundstücke zerstückelt und an 10 neue Ansiedler veräußert wurde. 
  • 1693
    Ein neuer steinerner Pranger auf dem Marktplatz errichtet.
 
  • 1705
    Ein Glockenturm der Kapelle des hl. Wenzel angebaut.
 
  • 1708
    Jesus-Statue am Gehweg nach Lukavice (Lukawitz) aufgestellt.
 
  • 1709
Aufnahme der Bauarbeiten für die Kirche der Jungfrau-Maria-Himmelsfahrt (in Orlice). Vollendet 1711. In der Kirche ist eine kostbare Gemäldeserie des Leidens Christi untergebracht, die hier aus seinem ursprünglichen Standort im Grulicher Kloster gebracht wurde. 
  • 1714
Die Statue des hl. Johannes von Nepomuk im Orlice-Stadttor fertig gebaut. Im Ortsteil „Na Kopečku“ ließ der Graf Norbert Leopold kleine Kapelle des hl. Johannes von Nepomuk erbauen. 
  • 1721
Marienpestsäule auf dem Marktplatz als Danksagung aufgestellt, dass die Stadt von der Pestepidemie verschont geblieben ist. 
  • 1723
    Ein Schandkäfig für Bäcker auf dem Marktplatz installiert.
 
  • 1726
Die Pfarre aus Lukavice (Lukawitz) nach Kyšperk (Geiersberg) verlegt. An der Kirche wurde ein Friedhof angelegt und Statuengruppe der hl. Anna (heutzutage an der Kirche zu finden) aufgestellt. 
  • 1734
An der Stelle einer kleinen Kapelle auf „Kopeček“ ließ Jan Václav Graf Breda die heutige Kapelle des hl. Johann von Nepomuk erbauen. 
  • 1750
    Die ursprünglich aus Holz gebaute Meierei „Nový dvůr“  zu einem Steinobjekt umgebaut.
 
  • 1765
    Der Stadt Kyšperk (Geiersberg) wurde die peinliche Gerichtsbarkeit entnommen.
 
  • 1766
Am 28. Februar wurde die letzte blutgerichtliche Hinrichtung in Kyšperk (Geiersberg) an Josef Hanika aus Klášterec nad Orlicí wegen Diebstahl vollzogen. 
  • 1778
    Erlass über Entfernung von Galgen, Pranger und Folgerkammer.
 
  • 1779
    Am 22. Oktober: das Rathaus sowie weitere 25 Stadthäuser durch Brand verwüstet.
 
  • 1790
Eine Schule für die Gemeinden Orlice, Kunčice, Mistrovice a Šedivec in Orlice (Haus Nr. 69) gegründet. Die heutige Schule in Orlice wurde im Jahre 1877, die Schule in Kunčice 1879 erbaut. 
  • 1802
    Wiederaufbau des durch Brand verwüsteten Rathauses.
 
  • 1824
Am 3. Mai wurde die Stadt von dem zweiten verheerenden Brand heimgesucht. Es sind 53 Wohnhäuser mit Kuhställen, 9 Scheunen, Spital für Obrigkeit, Schule, Rathaus, Pfarrhaus und Glockenturm betroffen worden. 
  • 1829
    Bauliche Verbesserungsarbeiten im Schlosspark vollendet.
 
  • 1857
Der ursprünglich aus Holz bestehende Brunnen im unteren Marktplatzbereich wurde zu einer steinernen Anlage umgebaut (heutzutage im Schlosspark zu finden). 
  • 1862
    Errichtung eines Postamtes.
 
  • 1869
Der städtische Dekan und Vikar Antonín Buchtel kaufte das Gebäude Nr. 212 und errichtete ein Altersheim. 
  • 1874
Die Eisenbahnstrecke Chlumec (Chlumetz) – Kyšperk (Geiersberg) und Ústí nad Orlicí (Wildenschwert) – Meziměstí (Halbstadt) in Betrieb genommen. 
  • 1875
    Gründung der Stadtfeuerwehr.
 
  • 1884
Der ursprünglich aus Holz bestehende Brunnen im oberen Marktplatzbereich wurde zu einer Sandsteinanlage umgebaut. Die Streichholzfabrik in Kunčice durch Hrn. Jan Reilnelt gegründet.  
  • 1891
    Gründung der Feuerwehr in Kunčice.
 
  • 1892
    Gründung des Turnvereins „Sokol“ („Die Falke“).
 
  • 1893
    Das Textilwerk „Louis-Weis“ in Orlice fertig gebaut.
 
  • 1895
    Gemeinschulgebäude erbaut.
 
  • 1896
    Gründung der Feuerwehr in Orlice.
 
  • 1898
Die Theaterliebhaber haben sich selbständig gemacht und den Theaterverein „Kolár“ gegründet. Sie haben gleichzeitig eine stehende Bühne im Haus Nr. 151 (Gasthaus zu Pavlíček) für sich geholt.  
  • 1899
    Der Turnverein „Sokol“ („Die Falke“) hat eine Volksbibliothek zu gemeinnützlichen Zwecken übergeben.
 
  • 1900
    Die Textilfabrik „Fischl und Engel“ in Kyšperk (Geiersberg) erbaut.
 
  • 1901
Eine Milch- und Agrargenossenschaft „Orlice – Kunčice“ gegründet, Bauarbeiten für eine Molkerei in Orlice aufgenommen. 
  • 1902
Gründung des Vereins "Spořitelní a záložní spolek pro Kunčice a Orlici" ("Spar- und Darlehenskassenverein für Kunčice und Orlice"). Zu einem späteren Zeitpunkt (1930) wurde „Kampelička“-Sparkasse in Kunčice gegründet. 
  • 1904
    Gebäude einer Bürgerschule mit Turnhalle erbaut.
 
  • 1909
    Gründung des Verschönerungsvereins.
 
  • 1910
    Die Stadtverwaltung ist aus dem Rathaus Nr. 5 umgezogen.
 
  • 1913
    23 Scheunen und 1 Haus auf der heutigen Stadtplatz „Náměstí svobody“ (Friedensplatz) durch einen Brand verwüstet.
 
  • 1919
Der Klub der tschechischen Touristen und das tschechische Rote Kreuz gegründet. Zu der gleichen Zeit wurde auch die Wohnungsbaugenossenschaft der Eisenbahner "Vlastní silou" (Mit eigenen Kräften) gegründet. 
  • 1920
Der Turnverein „Orel” (“Der Adler”) in Orlice gegründet und später im Jahre 1934 eine vereinseigene Turnhalle erbaut. 
  • 1922
    Zerstückelung der Meiereien Kyšperk (Geiersberg) und Orlice zu Bauparzellen.
 
  • 1923
Ein Turnplatz mit Parkanlage im Ortsteil „Na Sádkách“ durch den Turnverein „Sokol“ („Die Falke“) errichtet. Elektrische Beleuchtung eingeführt. 
  • 1925
Das Stadtmuseum eingeweiht und das Theatergebäude („Dvorana“) durch den Theaterverein „Kolár“ erbaut. 
  • 1927
    Ein städtisches Wasserversorgungssystem zu einem Gesamtaufwand von 1,7 Mio. CZK erbaut.
 
  • 1930
    Die zentrale Stadtstraße in einer Länge von 2,3 km zu einem Gesamtaufwand von 2,2 Mio. CZK gepflastert.
 
  • 1931
    Die Masaryk-Schule für Arbeit zu einem Gesamtaufwand von 2,2 Mio. CZK erbaut.
 
  • 1939-45
Der Zweite Weltkrieg (13 Stadtbürger wurden in Konzentrationslagern getötet, 24 Stadtbürger aus Rassengründen zu Tode gefoltert). 
  • 1950
Die Gemeinden Kyšperk, Orlice, Kunčice und Rotnek unter dem Namen Letohrad zusammengeschlossen. Der Ortsteil Rotnek wurde zu „Červená“ umbenannt. 
  • 1958
    Ein städtisches Sportstadion am OEZ-Betrieb ausgebaut.
 
  • 1969
    Das Kulturhaus fertig gebaut und eingeweiht.
 
  • 1973
    Die städtische Freibadanlage errichtet.
 
  • 1981
    Neue Grundschule am Kulturhaus gebaut.
 
  • 1988
    Ein neues städtisches Ambulatorium eröffnet.
 
  • 1994
Aufnahme der bis jetzt letzten baulichen Änderungen der Schlossinnen- und Außenräume und der Schlossparkanlage.
Einige Zeitangaben sind nicht genau zu überprüfen!
 
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